Wenn du wissen willst, was in Bezug auf irgend etwas für dich wahr ist, dann achte darauf, was du fühlst.
Δ 1-1-20
Und warum ist das so? Das liegt am Wesen der Worte. Sie sind nichts weiter als Äußerungen: Geräusche, die für Gefühle, Gedanken und Erfahrungen stehen. Sie sind Symbole, Zeichen, Erkennungszeichen. Sie sind nicht die Wahrheit. Sie sind nicht wirklich, nicht wahrhaftig.
Worte helfen euch vielleicht, etwas zu verstehen. Erfahrung läßt euch wissen.
Δ 1-1-21
Der erhabenste Gedanke ist immer jener, der Freude in sich trägt. Die klarsten Worte sind jene, die Wahrheit enthalten. Das nobelste Gefühl ist jenes, das ihr Liebe nennt.
Δ 1-1-22
Δ 1-1-25
Δ 1-1-28
Δ 1-1-31
In diesem Sinne ist dein Wille für dich Gottes Wille für dich.
Δ 1-1-34
Das sind die zwei Punkte -das Alpha und das Omega-, die dem System, das ihr "Relativität" nennt, zu existieren erlauben. Ohne diese beiden Punkte, ohne diese beiden Begriffe von den Dingen könnte keine andere geistige Vorstellung existieren.
Jeder menschliche Gedanke und jede menschliche Handlung gründet sich entweder auf Liebe oder auf Angst. Es gibt keine andere menschliche Motivation, und alle anderen geistigen Vorstellungen leiten sich aus diesen beiden ab. Sie sind einfach verschiedene Versionen, verschiedene Abwandlungen desselben Themas.
Denk darüber intensiv nach, und du wirst erkennen, daß es wahr ist. Das ist es, was ich den stiftenden Gedanken genannt habe. Es ist entweder ein Gedanke der Liebe oder der Angst. Das ist der Gedanke hinter dem Gedanken hinter dem Gedanken. Es ist der erste Gedanke. Es ist die primäre Kraft. Es ist die rohe Energie, welche die Maschine menschlicher Erfahrung antreibt.
Δ 1-1-37
Δ
Angst umhüllt unseren Körper mit Kleidern, Liebe gestattet uns, nackt dazustehen. Angst krallt und klammert sich an alles, was wir haben, Liebe gibt alles fort, was wir haben. Angst hält eng an sich, Liebe hält wert und lieb. Angst reißt an sich, Liebe läßt los. Angst nagt und wurmt, Liebe besänftigt. Angst attackiert, Liebe bessert.
Jeder Gedanke, jedes Wort oder jede Tat eines Menschen gründen sich auf eine dieser beiden Emotionen. Darin habt ihr keine Wahl, denn es steht euch nichts anderes zur Wahl. Aber ihr habt freie Wahl, welche der beiden ihr euch aussuchen wollt.
Δ 1-1-42
Δ 1-1-43
Alles, was ihr sonst sagt, denkt oder tut, dient diesem Zweck. Es gibt nichts anderes für eure Seele zu tun, und nichts anderes, was eure Seele tun möchte.
Das Wundersame an diesem Sinn und Zweck ist, daß er kein Ende hat.
Δ 1-1-44
Du entdeckst dich nicht selbst, sondern du erschaffst dich neu. Trachte deshalb nicht danach herauszufinden, wer-du-bist, sondern trachte danach zu entscheiden, wer-du-sein-möchtest.
Δ 1-1-45
Δ 1-1-61
Das heißt nicht, daß ihr einen Hilferuf ignorieren sollt oder das Drängen eurer eigenen Seele, auf die Veränderung irgendeines Umstands oder Zustands hinzuarbeiten. Es bedeutet, daß ihr, während ihr das tut, was ihr tut, das Etikettieren und Verurteilen vermeiden sollt. Denn jeder gegebene Umstand ist ein Geschenk, und in jeder Erfahrung liegt ein Schatz verborgen.
Δ 1-1-62
Δ 1-1-66
Aber richte nicht und verdamme nicht, denn du weißt nicht, warum etwas geschieht oder zu welchem Zweck.
Und denk daran: Das, was du verdammst, wird dich verdammen, und das, was du verurteilst, wirst du eines Tages werden.
Trachte vielmehr danach, jene Dinge zu verändern - oder andere zu unterstützen, die sie verändern -, die nicht mehr dein höchstes Gefühl davon, wer-du-bist, widerspiegeln.
Doch segne alles - denn alles ist Gottes Schöpfung -, indem du das Leben lebst, und das ist die höchste Schöpfung.
Δ 1-1-70
Leidenschaft ist das Feuer, das uns beflügelt, dem Ausdruck zu geben, wer wir wirklich sind. Verweigere dich nie der Leidenschaft, denn das heißt, dich dem verweigern, wer-du-bist und wer-du-wirklich-sein-willst.
Entsagung verwehrt sich nie der Leidenschaft - Entsagung verweigert sich einfach dem Anhaften an Resultaten. Leidenschaft ist eine Liebe zum Tun. Tun ist erfahrenes Sein. Doch was wird oft als Bestandteil des Tuns erschaffen? Erwartung.
Dein Leben ohne Erwartung zu leben - ohne Bedürfnis nach bestimmten Resultaten -, das ist Freiheit. Das ist Göttlichkeit.
Δ 1-1-159
Das, wofür du deine Augen öffnest, das, was du wirklich anschaust, das verschwindet. Das heißt, es hört auf, seine illusorische Form aufrechtzuerhalten.
Δ 1-1-161
Δ 1-1-177
Der wahre Führer ist nicht der mit den meisten Anhängern, sondern jener, der die meisten Führer hervorbringt.
Der wahre König ist nicht der mit den meisten Untertanen, sondern jener, der die meisten zum Königtum führt.
Der wahre Lehrer ist nicht der mit dem meisten Wissen, sondern jener, der die meisten anderen dazu bringt, über Wissen zu verfügen.
Und ein wahrer Gott ist nicht der mit den meisten Dienern, sondern einer, der am meisten dient und so aus allen anderen Götter macht.
Δ 1-1-178
Δ 1-1-178
Eine solche Wahl - eine Entscheidung, die aus keinem vorherigen persönlichen Wissen entsteht - wird reine Schöpfung genannt. Und das Individuum ist sich bewußt, zutiefst bewußt, daß durch das Fällen derartiger Entscheidungen das Selbst erschaffen wird.
Die meisten von euch sind nicht an einer solch wichtigen Arbeit interessiert und würden das lieber anderen überlassen. Und folglich sind sie auch nicht sich selbst erschaffende Geschöpfe, sondern Geschöpfe der Gewohnheit - fremderschaffene Geschöpfe.
Δ 1-1-235
Der Grund ist lächerlich einfach.
ES GIBT NICHTS ANDERES ZU TUN.
Ich meine damit, daß es das einzige Spiel ist, das es gibt. Etwas anderes verbleibt nicht zu tun. Tatsächlich gibt es nichts anderes, was ihr tun könnt. Ihr tut, was ihr tut, für den Rest eures Lebens - so wie ihr es von Geburt an getan habt. Die einzige Frage ist die, ob ihr es bewußt oder unbewußt tut.
Δ 1-1-237
Gehorsam ist eine Reaktion, wohingegen Schöpfung eine reine, undiktierte, unverlangte Wahl ist.
Reine Wahl bewirkt Erlösung durch die reine Schöpfung der höchsten Idee jetzt in diesem Moment.
Die Funktion der Seele besteht darin, daß sie auf ihr Verlangen hinweist, und nicht darin, daß sie es aufzwingt.
Die Funktion des Geistes besteht darin, daß er hinsichtlich seiner Alternativen eine Wahl trifft.
Die Funktion des Körpers besteht darin, daß er diese Wahl ausagiert.
Wenn Körper, Geist und Seele gemeinsam in Harmonie und in Einheit erschaffen, wird Gott Fleisch.
Dann erkennt sich die Seele in ihrer eigenen Erfahrung.
Dann jubeln die himmlischen Mächte.
Δ 1-1-264
In deinem Leben geschieht nichts - gar nichts -, was nicht zuerst als Gedanke existiert. Gedanken sind wie Magneten, die Auswirkungen anziehen. Der Gedanke ist als verursachendes Moment vielleicht nicht immer so klar und deutlich erkennbar wie zum Beispiel im Fall von: "Ich werde mir eine schreckliche Krankheit zuziehen." Er kann sehr viel subtiler sein (und ist es gewöhnlich auch: "Ich bin es nicht wert, zu leben." - "Mein Leben ist ein ständiges Dilemma." - "Ich bin ein Verlierer." - "Gott wird mich bestrafen." - "Ich habe mein Leben gründlich satt!")
Gedanken sind eine sehr subtile, jedoch extrem mächtige Energieform. Worte sind weniger subtil, sind dichter. Handlungen weisen die dichteste Energie auf. Handlung ist Energie in massiver physischer Form, in wuchtiger Bewegung. Wenn ihr ein negatives Konzept wie "Ich bin ein Verlierer" denkt, aussprecht und ausagiert, setzt ihr eine gewaltige schöpferisch Energie in Bewegung. Da ist es dann kein Wunder, wenn ihr euch eine Erkältung zuzieht. Und das wäre noch das Geringste.
Es ist sehr schwierig, die Auswirkungen negativen Denkens rückgängig zu machen, wenn sie erst einmal physische Form angenommen haben. Zwar ist es nicht unmöglich - aber extrem schwer. Es bedingt die Aktivierung eines außerordentlich starken Glaubens an die positive Kraft des Universums - ob ihr diese nun Gott, Göttin, den Unbewegten Beweger, Urkraft, Erste Ursache oder was auch immer nennt.
Δ 1-1-283Was euer Leib für euren Geist und eure Seele ist, das seid ihr für meinen Geist und meine Seele. Und deshalb:
erfahre ich alles, was ich erfahre, durch euch.
So wie euer Körper, Verstand und eure Seele (Geist) eins sind, sind sie auch in mir eins.
So hat Jesus von Nazareth, der wie viele andere um dieses Mysterium wußte, die unveränderliche Wahrheit gesprochen, als er sagte: "Ich und der Vater sind eins."
Δ 1-1-295
---
Ich will sagen, daß eure Wahrnehmung von der letztlichen Wirklichkeit begrenzter ist, als ihr dachtet, und daß die letztliche Wahrheit grenzenloser ist, als ihr euch vorstellen könnt. Ich gewähre euch einen winzigen Einblick in die Unendlichkeit - und in die unendliche Liebe. (Einen größeren Einblick könntet ihr in euren Realität nicht aushalten. Ihr seid kaum fähig, diesen zu ertragen.)
---
Gott ist mehr, als ihr euch vorstellt. Vorstellung ist mehr als Gott. Gott ist die Energie, die ihr Vorstellungskraft nennt. Gott ist Schöpfung. Gott ist der erste Gedanke. Gott ist die letzte Erfahrung. Und Gott ist alles dazwischen.
Δ 1-1-296
Habe ich nicht gesagt: "Ihr seid Götter" ?
Δ 1-1-301
Die Moralvorschriften, die religiösen Schranken, die gesellschaftlichen Tabus und die emotionalen Konventionen, die von euch um den Sex herum errichtet wurden (übrigens auch um die Liebe - und alles im Leben), haben euch faktisch jeglicher Möglichkeit beraubt, euer Sein zu feiern.
Seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch eigentlich immer nur eines gewollt: lieben und geliebt werden. Und seit Anbeginn der Zeit hat der Mensch alles in seiner Macht Stehende getan, um dies unmöglich zu machen. Sex ist eine außergewöhnliche Ausdrucksform von Liebe - Liebe zu einer anderen Person, Liebe zum Selbst, Liebe zum Leben.
Daher solltet ihr ihn lieben! (Und ihr tut es - ihr könnt nur niemandem sagen, daß ihr es tut; ihr wagt nicht zu zeigen, wie sehr ihr ihn liebt, um nicht als pervers bezeichnet zu werden. Doch dieser Gedanke ist es, der pervers ist.)
Δ 1-1-308
Die Betrachtungsweise schafft die Wahrnehmung.
Δ ZiG-8-57
Δ ZiG-1-12
Nichts hält dich in deiner evolutionären Entwicklung stärker zurück als dieser eine Gedanke. Der Gedanke oder die Vorstellung, zum Opfer geworden zu sein, ist ein sicheres Zeichen von beschränkter Wahrnehmung. In Wirklichkeit kann es das nicht geben, dass du zum Opfer gemacht wirst.
Δ ZiG-1-24
Schritt 1: Werden Sie sich über den Sinn und Zweck Ihres Lebens klar.
Prinzip 1: Das Leben ist ohne Sinn, und das ist Gottes größtes Geschenk an uns.
Schritt 2: Übersetzen Sie den von Ihnen bestimmten Sinn vom Tun ins Sein.
Prinzip 2: Sie sind ein menschliches Wesen, kein menschliches Tun.
Schritt 3: Machen Sie sich nun augenblicklich den von Ihnen beschriebenen Seinszustand zu Eigen, ganz gleich, was Sie tun.
Prinzip 3: Alles, was Sie sind, sind Sie, weil Sie beschließen, es zu sein.
Schritt 4: Achten Sie auf Opposition und betrachten Sie sie als günstige Gelegenheit.
Prinzip 4: Sobald Sie entschieden haben, wer und was Sie sind, kommt alles in den Raum, was im Gegensatz dazu steht.
Schritt 5: Lassen Sie die Form sich selbst erschaffen.
Prinzip 5: Sein wird Form.
Δ BLW-93
Prinzip 6: Leben ist Bewegung.
Prinzip 7: Alle Bewegung ist Veränderung.
Prinzip 8: Die Perspektive erschafft Realität.
Prinzip 9: Alle Veränderungen ist Schöpfung.
Schritt 1: Erkennen Sie Ihr Selbst als den Schöpfer/die Schöpferin all dessen an, was Sie neu erschaffen möchten.
Schritt 2: Erledigen Sie Ihre unerledigten Angelegenheiten.
Prinzip 10: Keine Schöpfung ist böse, kein Schöpfer ist schlecht.
Prinzip 11: Nichts ist von Bedeutung, nichts hat irgendeine Bedeutung.
Schritt 3: Entscheiden Sie, was jetzt für Sie wahr ist.
Prinzip 12: Die bewusste Wahl erschafft neues Bewusstsein. Neues Bewusstsein erschafft neue Erfahrung.
Schritt 4: Entscheiden Sie, was für Sie in der Zukunft wahr sein wird.
Δ EDN-124